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02.05.17
Schlaf verringert Aktivität zwischen Nerven, aber festigt Gedächtnisinhalte
Im Schlaf ruht sich der Körper aus, wobei Nervenzellen ihre Aktivität reduzieren. Dabei werden die meisten Verbindungen zwischen den Nerven entweder geschwächt oder ganz abgebaut. Daher regelt der Schlaf bestimmte Schaltstellen im Gehirn herunter und schafft damit Platz für neue Informationen. Dies ist eine wichtige Grundlage für Lernen und eine flexible Informationsverarbeitung.
Schlaf ist aber auch immens wichtig, um neue Gedächtnisinhalte im Gehirn zu festigen. Diese neuen Gedächtnisinhalte werden letztlich in das Langzeitgedächtnis übertragen. Vermutlich sind diese Verbindungen zwischen den Nerven auch im Schlaf permanent aktiv und festigen sich. Auf mikroskopischer Ebene zeigte sich, dass durch einen Schlafentzug die Nerven einer bestimmten Region kürzer waren. Nach einer kurzen Ruhepause erreichten die Nerven wieder das normale Maß. Schlafentzug beeinträchtigt somit die Gedächtnisfunktion bzw. schadet dem Gedächtnis.

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