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27.07.17
Cholesterinwerte und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Nach Meinung der Europäischen Arteriosklerose-Gesellschaft verursacht ein hohes „schlechtes“(LDL)-Cholesterin Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei dieser Bewertung stützt sich die Gesellschaft auf verschiedene Studien mit mehr als zwei Millionen Teilnehmern. Je höher das LDL war, desto größer war das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Wurden LDL-senkende Therapien eingesetzt, senkte sich das Risiko. Zwei amerikanische Verbände, die sich genauer mit dem Hormon-Stoffwechsel befassen, unterscheiden neuerdings fünf Kategorien: bei Personen ohne Risikofaktoren setzen sie einen Zielwert des LDL-Cholesterins von 130 mg/dl an; bei Personen der höchsten Risikokategorie, die bereits an Herzbeschwerden leiden und von einem Herzinfarkt bedroht sind, sollte der LDL-Cholesterinwert unter 55 mg/dl liegen. Andere Autoren unterscheiden nur vier Klassen. Hierbei wird ein LDL-Cholesterinwert zwischen 70 mg/dl (bei mehreren Risikofaktoren) und 160 mg/dl (ohne Risikofaktoren) angestrebt. Immer wieder kommt es zu Diskussionen bezüglich der Höhe des Cholesterinspiegels, da Cholesterin u.a. auch für die Hormonbildung benötigt wird bzw. ein essentieller Bestandteil von Zellmembranen ist. Es gibt keinen einheitlichen Wert, sondern er ist individuell zu sehen. Je mehr Risikofaktoren (u.a. Erkrankungen (z.B. Diabetes, Bluthochdruck), Alter, familiäre Disposition etc.) vorhanden sind, desto niedriger sollte ein LDL-Wert sein. Ist das Herzerkrankungs-Risiko hoch, sollte das „schlechte“ Cholesterin eher früher als später reduziert werden.

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