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13.09.17
Könnte Vitamin B3 Fehlbildungen verhindern?
Ein Mangel an Vitamin B3 (Niacin) in der Schwangerschaft kann schwere Fehlbildungen auslösen, wie eine australische Untersuchung feststellte. Laut einer älteren amerikanischen Studie sind in den ersten drei Monaten ca. ein Drittel aller Schwangeren trotz Einnahme von Multivitaminen mit Vitamin B3 unterversorgt. Das Ergebnis der aktuellen australischen Untersuchung wirft nun die Frage auf, ob möglicherweise die Einnahme von Niacin in der Frühschwangerschaft die Fehlbildungen senken könnte. Vitamin B3 (Niacin) ist in der Variante Nicotinsäureamid – auch Nicotinamid genannt – zur Behandlung von Nicotinamid-Mangelzuständen zugelassen. Eine seltene Mangelerkrankung ist Pellagra, wobei sich das Fehlen von Nicotinsäureamid hauptsächlich in Haut- und Schleimhautveränderungen, psychischen Problemen, Demenz und Durchfällen äußert.
Bekannt ist mittlerweile, dass ein unvollständiger Verschluss des Neuralrohres, z. B. „offener Rücken“ (Spina bifida), durch einen Mangel an Folsäure während der frühen Entwicklung des Ungeborenen ausgelöst wird. Das Risiko dieser Fehlbildung kann durch rechtzeitige und konsequente Einnahme von Folsäure reduziert werden.

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