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02.09.14
Folsäuremangel kann Fehlbildung des Neuralrohres bei Ungeborenem verursachen
Ein Folsäuremangel ist die häufigste Ursache von Fehlbildungen aufgrund eines fehlenden oder unvollständigen Verschlusses des Neuralrohres, aus dem beim Menschen Gehirn und Rückenmark entstehen. Zu diesen Neuralrohrdefekten gehört der „offene Rücken“, der in fast 40% der Fälle tödlich ist. Je niedriger der Folsäure-Spiegel bei der werdenden Mutter ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Neuralrohrdefektes. In einer Studie wurde die Konzentration der Folsäure in den roten Blutkörperchen der Schwangeren gemessen. Während es bei der ca. doppelten Folsäure-Konzentration nur in 6 Fällen von 10.000 Geburten zu Fehlbildungen des Neuralrohres kam, stellten die Forscher bei der einfachen Konzentration ca. 25 Fälle fest. Die Messung bestätigt die deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Neuralrohrdefektes bei niedrigem Folsäurespiegel.

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